Biodiversitätsmonitoringsysteme Klagenfurt – Naturschutz im 21. Jahrhundert
27. Juni 2022
Ein KWF-Projekt zur Einrichtung einer Testfläche für Biodiversitätstechnologien im Lakeside Park.
Die weltweite Ausweitung des menschlichen Lebensraums und der rasche Rückgang der Biodiversität zählen zu den am intensivsten diskutierten Themen der vergangenen Jahrzehnte. In den letzten Jahren entwickelte sich sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf politischer Ebene eine starke Gegenbewegung zur zunehmenden Erschließung. Der Schutz, die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität gehören heute zu den wichtigsten globalen Herausforderungen. Der UNESCO Lehrstuhl vom Masterstudium “Sustainable Management of Conservation Areas” an der CU Hochschule Kärnten stellt sich dieser Herausforderung bereits seit vielen Jahren.
Der neue UNESCO Lehrstuhl arbeitet an der Entwicklung neuer Technologien, um Biodiversität im Rahmen standardisierter Monitoringprogramme effizienter zu erfassen und zu analysieren. Für den Erhalt und die Wiederherstellung der Biodiversität werden laufend neue Innovationen und Technologien benötigt. Bedarf an solchen Technologien besteht bei Verbraucher:innen, Institutionen, Unternehmen und in der Zivilgesellschaft.
Ziel von BMSK ist es, Biodiversität effizienter zu erhalten und zu fördern, indem wirksamere Naturschutztechniken besser umgesetzt werden. Das Projekt ermöglicht es, die vom eigenen BioMONITec-Team entwickelten Arbeitsabläufe praktisch zu evaluieren und gemeinsam mit Partner:innen den Bedarf, mögliche Anwendungsbereiche sowie die grundsätzliche Machbarkeit der Erprobung dieser Technologien im Lakeside Park in Klagenfurt zu bestimmen.
Das Projekt startete am 1. Juni 2022 und ist auf eine Laufzeit von zwölf Monaten ausgelegt. Als Ergebnis soll gemeinsam mit ökologischen, wirtschaftlichen und politischen Partner:innen ein Masterplan für die Einrichtung der Testfläche entstehen. Dabei werden insbesondere die Interessen der Stakeholder:innen, mögliche Geschäftsmodelle, die Infrastruktur, der technische Betrieb und die Finanzierung berücksichtigt.
Finanziert durch: Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF)

