Erasmus+ und internationale Mobilität

Die CU Hochschule Kärnten ermöglicht internationale Hochschulmobilität für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende. Erasmus+ International Credit Mobility fördert den Austausch mit Partnerhochschulen außerhalb der klassischen Erasmus+-Programmländer. Ergänzend ermöglichen virtuelle Mobilitätsangebote die Teilnahme an ausgewählten Online-Lehrveranstaltungen ohne Auslandsreise. Lehrende und Hochschulpersonal können Aufenthalte für Lehre, Weiterbildung und fachlichen Austausch absolvieren.

 

Erasmus+ KA1 Projects 

International Credit Mobility

Im Rahmen von International Credit Mobility können Aufenthalte von Studierenden, Lehrenden und Hochschulpersonal aus Partnerländern in Österreich und vice versa gefördert werden. Voraussetzung dafür ist eine Kooperation zwischen der CU Hochschule Kärnten und der Hochschule im Partnerland. Die CU Hochschule Kärnten hat bis 2021 drei ICM Projekte erfolgreich abgeschlossen und arbeitet zur Zeit an zwei weiteren Projekten.

Mehr Informationen zu ICM findet man unter: https://erasmusplus.at/de/

Seit 2008 kooperiert der Studiengang Soziale Arbeit mit dem Bildungsministerium, das in den Flüchtlingslagern bei Tindouf ein funktionierendes Grundschulsystem aufgebaut hat. Neben gegenseitigen Besuchen und Workshops wurden Ausbildungsbedarfe für die Lehrenden identifiziert und diskutiert. Mit der Gründung der Universität Tifariti 2013 besteht die Möglichkeit, diesen Austausch auf universitärer Ebene fortzusetzen und zu intensivieren.

Im Rahmen von dem Projekt findet ein Mobilitätsaustausch zwischen der CU Hochschule Kärnten Studiengang Soziale Arbeit und University Tifariti (eine Hochschule, die sich in einem Flüchtlingslager befindet) statt.

Durch den Austausch konnten die österreichischen Studierenden mit ihrer Auslandserfahrung bestimmte kulturelle und politische Zusammenhänge besser verstehen und interkulturelle Kompetenzen bei der Betreuung von Flüchtlingen einsetzen. Somit haben sie zusätzliche Kompetenzen für den europäischen Arbeitsmarkt erworben.

Die westafrikanischen Studierenden lernten durch ihren Aufenthalt in Österreich die globalen Zusammenhänge, aber vor allem die europäische Kultur kennen. Dies hat ihnen geholfen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den beiden Kulturkreisen zu benennen und zu diskutieren. Dieses Wissen und neu erworbene interkulturelle Kompetenzen sollten ihnen in Zukunft bei den Kooperationen mit Europäischen Ländern helfen.

Durch den Austausch wurde uns vor allem bewusst, dass eine Universität, die sich in einem Flüchtlingslager befindet, benötigt zwar spezielle Unterstützungsformen, ist aber durchaus anschlussfähig an ein globales Wissenschaftsverständnis.

Die Lehrenden bekamen durch den Austausch mit den Kolleg:innen im Ausland neue Inputs für die Lehre und Forschung im Hinblick auf zukünftige Anträge. Es wurden zwei junge Akademikerinnen in den Lagern in Algerien bereits identifiziert, um mit ihnen ein Forschungsteam aufzubauen. Dieses Forschungsteam soll in der Lage sein, die eigene Flüchtlingsgesellschaft nach internationalen Standards zu erforschen.

Im Rahmen von dem Projekt wurde intensiv mit Einrichtungen in Kärnten (Diakonie, Kinderfreunde etc.), aber auch weiteren Hochschulen (Universität Innsbruck, University of Ljubljana) kooperiert. In Begleitung zum Projekt ist im Herbst 2018 ein Buch veröffentlicht worden, welches Beiträge von der CU Hochschule Kärnten, aber auch der Universität Innsbruck, TH Köln und University of Ljubljana beinhaltet. Der Kontakt mit Gästen aus Algerien und das Lernen von Ihrem Know-How hat eine Art Reflexion im Bereich Arbeit mit Flüchtlingen auf der regionalen Ebene ausgelöst. Das Thema Organisation von Flüchtlingslagern wurde bei der Kärntner Landesrätin für Integration beim österreichischen Landesrätetreffen thematisiert. Die lokalen Studierenden und Einrichtungen entwickelten ein Verständnis dafür, wie der Umgang mit Flüchtlingen aus arabischen Kulturen zu gestalten ist.

Professor:innen und Studierende der University Tifariti tragen die Erfahrung aus dem Projekt im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der Afrikanischen Union weiter.

Seit 2005 kooperiert die CU Hochschule Kärnten mit der Nationalen Technischen Universität der Ukraine (NTU "KhPI") unter anderem in mehreren Tempus-Projekten. Mehrere Studierende und Professor:innen wurden bereits im Rahmen von Austauschprogrammen ausgetauscht.

Das ICM-Projekt ist ein Aufbau der Idee, die im TEMPUS-Projekt ICo-oP entwickelt wurde, in dem die nicht traditionellen Laboratorien eingeführt, jedoch noch nicht weiter entwickelt wurden.

Im Rahmen dieses Projekts besuchen die ukrainischen Studierenden an der CU Hochschule Kärnten Kurse, die ihnen helfen sollen, ein tiefes Verständnis für die verwendete Technologie zu erlangen und auch die nicht traditionelle Art des Lernens durch Pocket Labs zu erleben. Die ukrainischen Lehrkräfte erhalten während ihrem Aufenthalt an der CU Hochschule Kärnten Tutoring und dürfen die Hochschullehrenden während ihrer Vorlesungen mit dem Einsatz von „pocket labs“ begleiten. Die Arbeit mit nicht-traditionellen Labors bringt zusätzliche Qualität im Unterrichtsprozess in technischen Studienprogrammen. Durch die Einführung der neuen Methodik können andere Bildungseinrichtungen, aber auch kleine und mittlere Unternehmen, die sich auf diese Technologie spezialisiert haben, profitieren.

Das ICM Projekt 2018 der CU Hochschule Kärnten ist sehr komplex und umfasst Einrichtungen aus Südosteuropäischen Ländern (Universität Skhodra in Albanien, Universität von Banja Luca in Bosnien und Herzegowina, Heimerer College in Kosovo) sowie Armenien (Amerikanische Universität von Armenien), Russische Föderation (Staatliche Universität für Wirtschaftswissenschaften in Sankt Petersburg) und Ukraine (Nationales Polytechnisches Institut Kharkiv). Das Hauptziel des Projekts besteht darin, die Partnerschaft zwischen den oben genannten Institutionen und der CU Hochschule Kärnten zu stärken, wobei der Schwerpunkt auf der Digitalisierung des Unterrichts, gemeinsamen Online-Lehrmodulen und der Ausbildung spezifischer Interessen liegt. Das ICM Projekt 2019 der CU Hochschule Kärnten kooperiert mit 2 Partnerhochschulen: Namibia University of Science and Technology (NUST) und Cape Peninsula University of Technology (CPUT) in Südafrika. Mit CPUT gibt es bereits seit 7 Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft zum Austausch von Studierenden. Die Projektziele umfassen folgende Aspekte: Lehrendenaustausch zum Know-How Gewinn für innovative Lehre, projektbezogene Praxisanwendungen im Bereich Business Simulation, Studierendenaustausch zur Vermittlung von interkultureller und globaler Kompetenz.

Das ICM Projekt 2019 der CU Hochschule Kärnten kooperiert mit 2 Partnerhochschulen: Namibia University of Science and Technology (NUST) und Cape Peninsula University of Technology (CPUT) in Südafrika. Mit CPUT gibt es bereits seit 7 Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich Wirtschaft zum Austausch von Studierenden. Die Projektziele umfassen folgende Aspekte: Lehrendenaustausch zum Know-How Gewinn für innovative Lehre, projektbezogene Praxisanwendungen im Bereich Business Simulation, Studierendenaustausch zur Vermittlung von interkultureller und globaler Kompetenz.

Das ICM Projekt 2020 der CU Hochschule Kärnten zeichnet sich durch seine komplexe Struktur und der Partnerschaft mit 7 Ländern aus. Es sind folgende Hochschulen beteiligt: Algerien (University of Tifariti), Argentinien (Universidad Nacional de Rosario), Armenien (National University of Architecture and Construction), Bosnien und Herzegovina (University of Banja Luka), Tanzania (Institute of Social Work), 2 Hochschulen in der Ukraine (National Technical University Kharkiv Polytechnical Institute, Kharkiv National University of Radio Electronics) und Russland (Saint Petersburg State University of Economics). Das Hauptziel des Projekts besteht darin, die Partnerschaft zwischen den oben genannten Institutionen und der CU Hochschule Kärnten zu stärken, wobei der Schwerpunkt auf dem Austausch von Lehrenden und Studierenden liegt. In weiterer Folge dient der Kooperationsaufbau der Entwicklung von gemeinsamen Lehr- und Forschungsprojekten.

Das ICM Projekt 2022 der CU Hochschule Kärnten ist wieder geprägt durch die große Vielfalt der Partnerschaften. Die CU Hochschule Kärnten kooperiert mit Institutionen in sechs Ländern auf drei Kontinenten. Die CU Hochschule Kärnten hat mit Institutionen, mit denen sie bereits erfolgreich zusammen gearbeitet hat, neue Projekte beschlossen. So gibt es erneut Kooperationen mit den Hochschulen Namibia University of Science and Technology (NUST) und der Cape Peninsula University of Technology (CPUT) in Südafrika. Mit den Hochschulen University of Kuala Lumpur in Malaysien, Universidade Federal do Recôncavo da Bahia in Brasilien, der Sokoine University of Agriculture in Tansania und dem Holon Institute of Technology in Israel ist es der CU Hochschule Kärnten gelungen, neue Partner zu gewinnen. Hauptziel der Kooperationen ist die Zusammenarbeit mit den oben genannten Institutionen durch einen Austausch von Studierenden und Lehrpersonal zu intensivieren. Ein besonderer Fokus liegt auf den Zielen der Internationalisierung der Lehre und der Forschung an der CU Hochschule Kärnten und der Erhöhung der Studierenden- und Mitarbeitermobilitäten.

Virtuelle Mobilität

Die virtuelle Mobilität an der CU Hochschule Kärnten ermöglicht es Studierenden von Partnerhochschulen, an digitalen Lernaktivitäten teilzunehmen, indem sie Zugang zu einzelnen Kursen bzw. Modulen erhalten und diese online absolvieren können. Sie bietet die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln, ohne reisen zu müssen und gleichzeitig digitale sowie interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten zu entwickeln.

Incoming Students

Wir freuen uns, dass du dich für die virtuelle Mobilität an der CUAS interessierst.

Bitte beachte, dass bestimmte Unterlagen bis zum 31.08. für das Herbstsemester / 31.01. für das Frühjahrssemester eingereicht werden müssen, damit wir dir Zugang gewähren können:

Erforderliche Unterlagen:

  • Kopie des Reisepasses
  • Kopie des Abiturzeugnisses
  • Kopie des Bachelor-Abschlusszeugnisses
  • Zeugnis
  • Ausgefülltes und unterschriebenes Learning Agreement (muss von dir und der zuständigen Person an deiner Heimatuniversität unterzeichnet sein)
  • Ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformular (muss von dir und der zuständigen Person an deiner Heimatuniversität unterzeichnet sein)

Bitte beachte beim Learning Agreement, dass du nur Kurse wählen kannst, die für die virtuelle Mobilität verfügbar sind. Nachdem wir das unterzeichnete LA erhalten haben, werden unsere akademischen Koordinatoren die Kurse prüfen und genehmigen. Eine Kombination mit physischer Mobilität ist nicht möglich.

Wir benötigen außerdem folgende Angaben: Nachname, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Telefonnummer und Adresse.

Bei Interesse sende bitte eine E-Mail an Stefanie Steiner (s.steiner(at)cuas.at) mit den erforderlichen Unterlagen und den persönlichen Daten.

Mobilität von Lehrkräften und Mitarbeiter:innen 

Mitarbeiter:innen aller unserer Partnerhochschulen sind herzlich willkommen, uns in Kärnten zu besuchen!

Wenn du mit einer Lehrmobilität an die CU Hochschule Kärnten kommen möchtest, wende dich bitte an den International Coordinator der jeweiligen Hochschule, indem du ihm oder ihr eine E-Mail mit deinem Lebenslauf, einem Lehrvorschlag sowie möglichen Anreisedaten schickst.

Kolleginnen und Kollegen, die uns im Rahmen einer Personalmobilität besuchen möchten, wenden sich bitte an das International Office der Hochschule. Es wird dringend empfohlen, im Voraus einen kurzen Lebenslauf und einen Arbeitsplan einzureichen. Das International Office wird deine Anfrage an die zuständige Abteilung weiterleiten und dich über die Möglichkeiten informieren, die wir dir anbieten können.

Was du jetzt wissen solltest:

  • Bevor du eine Unterkunft buchst, solltest du dich vergewissern, welchen Standort unserer Universität du besuchen wirst. Das Akademische Auslandsamt kann dir eine Reihe von Hotels empfehlen oder Kontakte zu Privatpensionen in der Nähe unserer Standorte vermitteln.
  • Wenn du Tipps für die Anreise nach Österreich haben möchtest, schau bitte auf unserer Website nach.
  • Bitte beachte, dass die beste Zeit für einen Besuch bei uns von November bis Juni ist. Der genaue Zeitpunkt deiner Anreise wird dann individuell festgelegt.

Folder: Informationen für Lehrende und Mitarbeiter:innen