
ACE²-EU Scholar-Workshop setzt neue Maßstäbe für die Ausbildung in ethischer Forschung
Die Fakultät Gesundheit & Soziales der CU Hochschule Kärnten hat den ersten ACE²-EU Scholar-Workshop mit dem Titel „Forschungsethik: Co-Creation in Aktion“, der vom 15. bis 18. Juni 2026 stattfand, erfolgreich organisiert, geplant und koordiniert. Der Workshop brachte junge Forscher:innen von Partnerhochschulen der ACE²-EU-Allianz zusammen.
Die Veranstaltung begann mit einem Ausflug zum Affenberg (Abenteuer Affenberg), der von Angela Stojan fachkundig geleitet wurde. Dieses unvergessliche Erlebnis gab den Ton für vier Tage interdisziplinärer Zusammenarbeit, partizipativer Forschung und ethischer Auseinandersetzung an. Der von der CU im Rahmen der ACE²-EU-Allianz ausgerichtete Workshop brachte Forscher:innen und Studierende der Partneruniversitäten zusammen, um sich intensiv mit den Prinzipien der Forschungsintegrität, der Einbindung von Interessengruppen und ko-kreativen Methoden auseinanderzusetzen.
Verantwortlich für den Workshop-Teil dieser Initiative waren Christine Dullnig-Pichler (IARA) und Daniela Krainer (ENABLE), die den Grundkurs zur Ethik konzipierten und jede Sitzung, Laboraktivität sowie jede gemeinschaftliche Übung gestalteten. Dank ihrer Leitung lernten die Teilnehmenden nicht nur etwas über Co-Kreation, Einbindung von Interessengruppen und Forschungsintegrität, sondern setzten diese Prinzipien auch durch praktische Laborarbeit am IADL in der Primoschgasse und anhand von Fallstudien aus der Praxis aus den partizipativen Projekten der CU um.
Das sagen die Teilnehmer:innen:
- „Ich fand es toll, dass Europa in diesen Räumen kleiner wird, weil wir uns jetzt kennen, und ich denke, genau das ist der Sinn dieser Aktionen.“ Peter Shubert, Forscher (CU)
- „Man trifft viele Menschen aus verschiedenen Orten. Gerade dieser Workshop zeigt einem, wie wirklich gute Forschung auf ethische Weise betrieben wird. Wenn man hierherkommt, hat man eine Vorstellung davon, was ethische Forschung ist, und wenn man hier lebt, ist das etwas ganz anderes – das merkt man. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, dies gleich zu Beginn der Reise zu lernen. Ich halte das für eine sehr gute Erfahrung.“ – Deniz Varsavas, Doktorand (CU)
- „Es war faszinierend, aus völlig unterschiedlichen Bereichen zu kommen und dennoch gemeinsame Themen zu finden, die wir erforschen konnten.“ Magda Stoltmann, Medizinstudentin (Medizinische Universität Danzig, Polen)
- „Diese Erfahrung hat wesentlich zu meiner beruflichen Entwicklung beigetragen und mir neue Erkenntnisse vermittelt, die ich in meinen zukünftigen Forschungsaktivitäten im Bereich der Umweltüberwachung und Luftqualität anwenden kann.“ – Mentor Shala, Doktorand (Goce-Delcev-Universität, Nordmazedonien)
Aufbauend auf diesem Erfolg werden sich IARA und ENABLE auch an der Entwicklung fortgeschrittener Inhalte für das nächste Jahr beteiligen und so das ACE-SCHOLAR-Programm weiter stärken. Die Wirkung des Workshops war deutlich: Die Teilnehmer:innen nahmen neues Wissen, neue Kontakte und neue Inspiration mit nach Hause.
Unter der Federführung der Forschungsgruppen von CU, IARA und ENABLE steht allen Forschungsgruppen die Möglichkeit offen, einen Beitrag zur ACE²-EU-Allianz zu leisten.
Weiterführende Links:
- ACE-SCHOLAR: Researcher Capacity Building Workshop #1: Co-Creation and Ethics in Action, Kicks Off with an Unforgettable Experience
- ACE-SCHOLAR: Researcher Capacity Building Workshop #1: From Theory to Practice – Two Days of Deep Dives into Participatory Research