
CU Hochschule Kärnten gestaltet die International Virtual Exchange Conference 2026 mit
Als Mitglied des IVEC Boards hat FH-Prof. Dr. Eithne Knappitsch die diesjährige International Virtual Exchange Conference gemeinsam mit der Gastgeberinstitution MUBS im Libanon mitorganisiert. Sie moderierte den AI Roundtable und leitete gemeinsam mit Kolleg:innen eine Arbeitsgruppe zu institutioneller COIL-Praxis.
Die International Virtual Exchange Conference (IVEC) ist einer der wichtigsten internationalen Treffpunkte für Lehrende, Forschende und Hochschulleitungen, die Studierende über Grenzen hinweg durch Virtual Exchange und Collaborative Online International Learning (COIL) zusammenbringen. Die IVEC 2026 fand von 26. bis 29. Oktober vollständig online statt. Gastgeberin war die Modern University for Business and Science (MUBS) im Libanon. 353 Teilnehmende aus 48 Ländern waren dabei, mit 205 Vortragenden, 59 Live-Sessions und 71 Flash-Präsentationen.
FH-Prof. Dr. Eithne Knappitsch, Professorin für Interkulturelles Management an der CU Hochschule Kärnten, ist Mitglied des IVEC Boards und hat die Konferenz gemeinsam mit dem Team der MUBS organisiert. Die MUBS hatte sich in einer für den Libanon außergewöhnlich schwierigen Zeit bereit erklärt, die Konferenz auszurichten, und für alle Eventualitäten vorgesorgt. Zum Abschluss der Konferenz wurde dem Gastgeberteam ausdrücklich für dieses Engagement gedankt.
Am Dienstag, 27. Oktober, leitete sie gemeinsam mit Dan Nolan (University of Minnesota), Verónica Rodríguez Luna (Universidad Veracruzana, Mexiko) und Mariam Raza (University of Guelph, Kanada) die COIL / VE Institutional Practices Working Group im Programmschwerpunkt „Shaping the Field“. Die Session vernetzte Kolleg:innen, die an ihren Institutionen für Virtual Exchange verantwortlich sind, beleuchtete Geschichte und Herausforderungen der Gruppe und vereinbarte einen umsetzbaren Plan für das kommende Jahr.
Am Mittwoch, 28. Oktober, moderierte sie den Artificial Intelligence (AI) Roundtable. Forschende der Xi'an Jiaotong-Liverpool University (China), der Durban University of Technology (Südafrika), der Kansai University (Japan) und der State University of Maringá (Brasilien) stellten KI-gestütztes COIL in der Gesundheitsausbildung, „Human–AI–Human“-Virtual-Exchange sowie die Sichtweisen von Hochschullehrenden auf den Einsatz von KI im Virtual Exchange vor. Das Thema ist eng mit Eithne Knappitschs eigener Forschung zu KI in interkulturellen Teamdynamiken verbunden.
KI war das prägende Thema der IVEC 2026. Die Diskussion hat sich von der Frage, ob KI eingesetzt werden soll, hin zu Belegen dafür verlagert, wie sie die Zusammenarbeit von Studierenden unterstützt und wo sie ihr schaden kann. Für die CU Hochschule Kärnten, die mehrere internationale Virtual-Exchange-Formate durchführt, darunter die preisgekrönte Global Case Study Challenge in bereits neun Durchgängen, ist das unmittelbar relevant für die Gestaltung der Lehre.
„Die Frage, die ich nach Villach mitnehme, lautet: Wie gestalten wir Virtual Exchange so, dass KI die Beziehungen stärkt, die Studierende über Grenzen hinweg aufbauen, und woran erkennen wir, wann sie beginnt, diese zu untergraben?“, sagt Eithne Knappitsch.