
Liana Bezhanyan (Armenien)
Austauschstudentin | Fakultät Engineering & IT | Frühjahrssemester 2020
Meine Erasmus-Reise begann mit einer „Schnitzeljagd“ in der Innenstadt. Leider konnte ich am ersten Tag der Begrüßungsveranstaltung nicht dabei sein (was, wie mir gesagt wurde, ein großer Verlust war), aber die „Schnitzeljagd“ hat mir sehr gut gefallen. Da es mein erster Tag in Villach war, war es sehr nützlich und lehrreich, durch die Stadt zu spazieren. Außerdem habe ich während der „Schnitzeljagd“ andere Erasmus-Studierende kennengelernt und Freundschaften geschlossen. Vor dem Lockdown haben wir uns ein paar Mal getroffen und sogar Geburtstage gefeiert (darunter auch meinen). Obwohl ich nicht in einem Studentenwohnheim wohnte, stand ich über einen WhatsApp-Gruppenchat mit den internationalen Studierenden in Kontakt, besonders während des Lockdowns.
Während des Lockdowns feierten wir Ostern und dank der Gastfreundschaft meiner Vermieter konnte ich miterleben, wie man in Kärnten Ostern feiert. Auch wenn ich andere Erwartungen hatte, habe ich meine Zeit in Villach genossen, und die CU Hochschule Kärnten hat mir sehr geholfen. Obwohl meine Kurse online stattfanden, haben sie mir wirklich Spaß gemacht, da die Dozenten dafür sorgten, dass wir uns mit dem Fernunterricht wohlfühlten.
Ich habe die Möglichkeit, ein Fahrrad zu erhalten, sehr geschätzt. Das Radfahren hat mir Spaß gemacht und war während der Quarantäne, als wir keinen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln hatten, sehr praktisch. Außerdem war es sehr hilfreich, einen Buddy zu haben. Wann immer ich Informationen oder Hilfe brauchte, wusste ich, an wen ich mich wenden konnte.
Insgesamt habe ich während meines Erasmus-Aufenthalts mein Englisch verbessert, etwas über die Traditionen und die Küche Kärntens gelernt, Grundkenntnisse der österreichischen Sprache erworben und natürlich neue Freunde gefunden.