Frauenspezifische Aspekte in der sexuellen Bildung.
Basiswissen und Wording für eine Sexualpädagogik, die Mädchen* und Frauen* empowert.

Mädchen* und Burschen* haben unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen und stellen unterschiedliche Fragen, wenn sie mit sexueller Bildung in Kontakt kommen.
Sie unterscheiden sich darüber hinaus im Nutzungsverhalten auf Social Media und sind auf unterschiedliche Art und Weise mit sexuellen Inhalten im Internet konfrontiert.
Landläufig wird mit Sex die heterosexuelle Penetration, also Penis-in-Vagina-Sex gemeint, was nur einen kleinen Ausschnitt sexueller Aktivitäten darstellt. Die Klitoris, das Sexualorgan von Mädchen*, bleibt häufig unbenannt und wird nicht weiter erläutert. Selbstbefriedigung, speziell bei Mädchen* und Frauen*, kommt in der elterlichen und schulischen Aufklärung nicht vor. Mädchen* und Frauen* gelten als weniger sexuell interessiert als Burschen* und Männer* und werden eher als begehrenswerte Objekte wahrgenommen als aktiv begehrende Personen.
Auch sexuelle Bildung, die nicht gendersensibel ist, geht oftmals über die Bedürfnisse von Mädchen* und Frauen* hinweg und übersieht die Tabuzonen, die auch 2026 noch bestehen.
Höchste Zeit, das zu ändern!
Aufklärung neu denken. Mädchen* und Frauen* stärken.
Für eine Sexualpädagogik, die hinschaut, Tabus aufbricht und weibliche Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.
Info Box
Termine
Dezember 2026
Genauer Termin folgt.
Kosten
Werden noch bekanntgegeben.
Referentin
Mag.a Kerstin Pirker
Frauengesundheitszentrum
Fachbereich Sexuelle Gesundheit, Reproduktive Gesundheit Sozialpädagogin, Gender Studies Sexualpädagogin, Sexualberaterin (ÖGS Österreichische Gesellschaft für Sexualwissenschaften), Familienplanungsberaterin (ÖGF Österreichische Gesellschaft für Familienplanung)
Unterrichtssprache
Deutsch
Ort
Campus Feldkirchen
- Wie sprechen wir über Sexualität und über welche eigentlich?
- Ausgangslage: Er kommt und sie verhütet.
- Klitoriskompetenz
- Mythen und Fakten
- Orgasm Gap versus Sex, den Mädchen* und Frauen* mögen