Eigentlich sollte es Mailand werden
DI Raffaela Lackner, BSc, Geschäftsführerin | Architektur Haus Kärnten
Raffaela Lackner gehörte zum ersten Jahrgang des Architekturstudiums an der CU Hochschule Kärnten. Was ursprünglich als Alternative zu einem Studium in München oder Mailand begann, entwickelte sich zu einer Entscheidung, die ihren weiteren Berufsweg nachhaltig prägte. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihr die familiäre Atmosphäre, die enge Zusammenarbeit mit den Lehrenden und die Möglichkeit, das Studium aktiv mitzugestalten.
Während des Architektur-Bachelorstudiums sammelte sie internationale Erfahrungen – unter anderem bei einem Praxissemester in Frankfurt sowie einem außergewöhnlichen Projekt in Südafrika, bei dem gemeinsam mit Studierenden eine Schule errichtet wurde. Diese Erlebnisse stärkten ihr Verständnis dafür, dass Architektur weit über das Entwerfen von Gebäuden hinausgeht.
Heute ist sie Geschäftsführerin des Architektur Haus Kärnten und engagiert sich für die Vermittlung von Baukultur an eine breite Öffentlichkeit. Darüber hinaus arbeitet sie mit jungen Menschen an Projekten zur Architekturvermittlung und ist journalistisch im Bereich Architektur tätig. Ihr Fazit: Architektur schafft Räume für Menschen – und Baukultur geht uns alle an.