
Vom Maschinenbaustudium zur Entwicklung bei BMW
Martin Planner, Fehleranalyse und Qualitätsentwicklung im BMW Motorenwerk Steyr
Ein Maschinenbaustudium eröffnet dir viele technische Karrierewege. Es vermittelt nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und Lösungen zu entwickeln.
Schon als Kind wusste Martin Planner, dass er später einmal Maschinenbauingenieur werden möchte. Nach der HTL Ferlach mit Schwerpunkt Fertigungstechnik entschied er sich bewusst für das Bachelor- und anschließend das Masterstudium Maschinenbau an der CU Hochschule Kärnten.
Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm die persönliche Atmosphäre, das Lernen in kleinen Gruppen und die enge Zusammenarbeit mit den Lehrenden. „Nach den Vorlesungen war immer Zeit, Fragen zu diskutieren oder gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Genau diese Nähe hat das Studium für mich besonders gemacht.“
Bereits während seiner Masterarbeit arbeitete Martin gemeinsam mit Philips an der Entwicklung eines neuen Verfahrens zum Schälen von Gemüse und Früchten. Der direkte Bezug zur industriellen Praxis bestätigte ihn darin, den richtigen Studienweg gewählt zu haben.
Nach dem Studium startete er bei MAHLE in der Produktentwicklung, bevor sich die Chance ergab, in das BMW Motorenwerk Steyr zu wechseln. Heute beschäftigt er sich dort mit der Analyse von Qualitäts- und Gewährleistungsfällen. Mithilfe von Big-Data-Analysen und KI-gestützter Mustererkennung identifiziert er Fehlerbilder, entwickelt gemeinsam mit verschiedenen Fachbereichen Lösungen und begleitet deren Umsetzung bis in die Serienentwicklung.
Für diese Aufgabe braucht es weit mehr als technisches Know-how. Analytisches Denken, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kommunikationsstärke gehören für ihn genauso zum Berufsalltag wie moderne Datenanalyse und klassische Ingenieursarbeit.
Sein Rat an zukünftige Studierende: „Maschinenbau bietet eine hervorragende Grundlage für unterschiedlichste technische Berufe. Wer neugierig ist, gerne Probleme löst und Technik mitgestalten möchte, findet hier unzählige Möglichkeiten, seinen eigenen Weg zu gehen.“