Vom Maschinenbaustudium zur Führungskraft bei Infineon
Mathias Male, Leiter Betriebsmittelkonstruktion, Infineon Technologies Austria AGR
Das Studium hat mich auf Herausforderungen vorbereitet, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass es sie gibt. Genau das macht den Unterschied.
Schon während seines Bachelorstudiums im Bereich System Engineering mit Schwerpunkt Mechatronik war für Mathias Male klar, dass er sich fachlich weiterentwickeln möchte. Deshalb entschied er sich, sein Wissen mit dem Masterstudium Maschinenbau – Leichtbau an der CU Hochschule Kärnten gezielt zu vertiefen.
Rückblickend beschreibt er das Studium als anspruchsvoll, aber äußerst bereichernd. Besonders die enge Betreuung durch die Lehrenden und die praxisnahe Ausbildung blieben ihm in Erinnerung. Auch anspruchsvolle Fächer wie Thermodynamik oder Strömungsmechanik gehörten dazu. „Mit viel Einsatz und der Unterstützung der Professorinnen und Professoren lassen sich auch schwierige Herausforderungen meistern.“
Für seine Masterarbeit wählte Mathias bewusst ein besonders anspruchsvolles Thema: die Entwicklung eines hochtemperaturbeständigen elektrostatischen Chuck-Prototyps für ein Plasmagerät. Für ihn war das die ideale Gelegenheit, sich fachlich weiterzuentwickeln und neue Technologien kennenzulernen.
Bereits seit 2009 arbeitet Mathias bei Infineon Technologies Austria. Dort begann er als Betriebsmittelkonstrukteur und entwickelte sich Schritt für Schritt zur Leitung der Betriebsmittelkonstruktion weiter. Heute verantwortet er unter anderem die Weiterentwicklung von Fertigungsanlagen, die Integration neuer Technologien wie den industriellen 3D-Druck sowie die Planung und Umsetzung technischer Lösungen für die Produktion.
Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Die Praxisnähe des Studiums hat mir im Berufsalltag enorm geholfen. Wer neugierig bleibt, Fragen stellt und sein Wissen konsequent einsetzt, schafft sich beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere.“