Studieninhalte und Voraussetzungen
vom Studiengang Angewandte Telemedizin für Gesundheitsberufe
Was solltest du für das Studium mitbringen?
Du musst keine technischen oder informatischen Vorkenntnisse mitbringen. Entscheidend sind dein Interesse an digitalen Gesundheitslösungen und die Bereitschaft, neue Versorgungsformen aktiv mitzugestalten. Das Studium richtet sich an Gesundheitsfachkräfte, die die digitale Transformation im Gesundheitswesen aktiv mitgestalten möchten. Hilfreich sind insbesondere:
- Interesse an Telemedizin, Teletherapie, eHealth und digitalen Gesundheitstechnologien
- Motivation zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung
- Offenheit für neue digitale Arbeitsweisen und innovative Versorgungskonzepte
- Freude daran, neue Lösungen in der eigenen beruflichen Praxis zu erproben und weiterzuentwickeln
- Interesse an der Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsberufen
- Eigeninitiative, Kommunikationsstärke und Gestaltungswille
Das lernst du im Studium
Im Studium erwirbst du die Kompetenzen, telemedizinische und digitale Gesundheitsangebote zu planen, umzusetzen, zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Dabei verbindest du fachliches Wissen aus Gesundheitsberufen mit aktuellen Technologien, wissenschaftlichen Methoden und interprofessioneller Zusammenarbeit.
Telemedizin, eHealth, assistive Technologien und Künstliche Intelligenz
Du lernst, digitale Gesundheitstechnologien wie Telemedizin, eHealth-Anwendungen, ELGA, Apps, Wearables, sensorbasierte Systeme und assistive Technologien professionell einzusetzen. Darüber hinaus setzt du dich mit Datenwissenschaften und Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen auseinander und nutzt diese zur Unterstützung von Diagnostik, Therapie und klinischen Entscheidungsprozessen.
Teletherapie, Telediagnostik und Telemonitoring
Du planst, implementierst und evaluierst telemedizinische Versorgungsangebote. Dazu gehören Telediagnostik, Teletherapie, Telemonitoring, Telekonsile sowie die digitale Betreuung von Patient:innen in synchronen, asynchronen und hybriden Versorgungsszenarien.
Recht, Datenschutz und Ethik in der Telemedizin
Du verstehst die rechtlichen, ethischen und organisatorischen Rahmenbedingungen digitaler Gesundheitsversorgung und kannst telemedizinische Angebote sicher, datenschutzkonform und evidenzbasiert gestalten.
Interprofessionelle Zusammenarbeit, Diversity und Barrierefreiheit
Du entwickelst Kompetenzen für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gesundheitsberufen und lernst, telemedizinische Angebote für unterschiedliche Zielgruppen barrierefrei, inklusiv und bedarfsgerecht zu gestalten.
Innovation, Gesundheitsmanagement und nachhaltige Versorgung
Du lernst, telemedizinische Innovationen strategisch zu entwickeln, Veränderungsprozesse zu begleiten und digitale Gesundheitsangebote unter Berücksichtigung von Public Health, Gesundheitsmanagement und Nachhaltigkeit umzusetzen.
Forschung und praxisnahe Projektarbeit
Anhand realer Fragestellungen aus der Gesundheitsversorgung wendest du wissenschaftliche Methoden an, entwickelst innovative Lösungsansätze und überträgst diese direkt in die berufliche Praxis.
Für welche Berufsgruppen ist das Studium geeignet?
Das Studium richtet sich an Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen und der Gesundheitsversorgung mit aufrechter Berufsberechtigung. Dazu zählen insbesondere Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen, Logopäd:innen, Gesundheits- und Krankenpfleger:innen, Hebammen, klinische Psycholog:innen, Ärzt:innen sowie Sportwissenschaftler:innen mit trainingstherapeutischer Zusatzqualifikation.
Zugelassen werden Bewerber:innen mit einem einschlägigen Abschluss in einem Gesundheitsberuf sowie einer gültigen Berufszulassung. Auch Absolvent:innen gleichwertiger Ausbildungen, beispielsweise ehemaliger MTD-Akademien oder Hebammenakademien, können am Studium teilnehmen. Internationale Bewerber:innen sind ebenfalls zugelassen, sofern ihre Qualifikationen und Berufsberechtigungen als gleichwertig anerkannt werden.
So ist das Studium zeitlich organisiert
Das Studium verbindet planbare Präsenzphasen mit regelmäßiger Online-Live-Lehre und selbstgesteuertem Lernen. Durch die frühzeitig festgelegten Termine lässt sich das Studium gut mit beruflichen Verpflichtungen vereinbaren. Im letzten Semester steht die Masterarbeit im Mittelpunkt, wodurch sich die Lehrveranstaltungszeiten reduzieren.
Detaillierte Informationen zur Planbarkeit des Studiums neben der Arbeit findest du in unseren FAQs zum Masterstudium Angewandte Telemedizin für Gesundheitsberufe.
Allgemeine Studieninformationen
Weitere Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen, Ausbildungsvertrag, Nostrifizierung und Anerkennungen, Aufnahmeverfahren, Prüfungsordnung und Benotung, ECTS‑Punkten sowie dem akademischen Kalender findest du in den Allgemeinen Studieninformationen.
FAQ
Häufig gestellte Fragen zum Masterstudium
“Angewandte Telemedizin für Gesundheitsberufe"
Ist das Studium berufsbegleitend?
Ja, das Studium ist speziell für Berufstätige konzipiert und durch die Kombination aus Online-Lehre und geblockten Präsenzphasen gut planbar.
Wie viel Zeit sollte ich einplanen?
Jedes Semester beinhaltet zwei mehrtägige Präsenzblöcke zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Semesters. Alle Präsenztermine werden frühzeitig festgelegt und sind daher langfristig planbar.
Wie profitiere ich im Beruf vom Studium?
Du erweiterst deine fachlichen und digitalen Kompetenzen und qualifizierst dich für neue Aufgaben in der digitalen Gesundheitsversorgung – von der Einführung telemedizinischer Anwendungen bis zur Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte.
Aktuelle Lehrveranstaltungen
Aktuelle Lehrveranstaltungen - Angewandte Telemedizin für Gesundheitsberufe · Organisationsform: berufsbegleitend (Deutsch/Englisch)
Welche vertiefenden Kompetenzen erwirbst du im Studium?
Im Studium entwickelst du ein zukunftsorientiertes Kompetenzprofil auf Masterniveau mit dem Ziel, Telemedizin nicht nur anzuwenden, sondern aktiv weiterzuentwickeln und nachhaltig in deine berufliche Praxis sowie in die Gesundheitsversorgung zu integrieren.
Im Fokus stehen fünf zentrale Kompetenzbereiche:
Technisch-digitale Kompetenzen
Fachlich-methodische Kompetenzen
Sozial- und Selbstkompetenzen
Wissenschaftliche Kompetenzen
Management-, Leadership- und Innovationskompetenzen
Die Absolvent:innen verstehen die zentralen Konzepte, Methoden und Anwendungsfelder der Telemedizin und ordnen Anwendungen wie Telemonitoring, Teletherapie, Telekonsil und Telekonferenz sicher in unterschiedliche Versorgungskontexte ein. Sie wenden gängige Softwareprogramme als Grundlage telemedizinischer Arbeitsprozesse routiniert an und prüfen, ob die erforderlichen Hard- und Softwarevoraussetzungen für deren Durchführung gegeben sind. Sie schätzen die eigenen sowie die digitalen und Gesundheitskompetenzen der betreuten Personen realistisch ein und entwickeln daraus verständliche, individuell passende telemedizinische Betreuungslösungen.
Die Absolvent:innen verfügen über fundierte Kenntnisse von eHealth, assistiven Technologien und aktuellen digitalen Gesundheitsanwendungen, analysieren deren Qualität und unterscheiden zwischen Lifestyle- und Medizinprodukten. Sie berücksichtigen deren Einsatz in innovativen interprofessionellen Versorgungskonzepten und wenden geeignete Lösungen in kontrollierten Settings sicher an.
Die Absolvent:innen verstehen grundlegende betriebswirtschaftliche Prinzipien und Zusammenhänge im Gesundheitswesen, bestimmen und erläutern zentrale Funktionen und Bereiche der Betriebswirtschaftslehre. Sie ordnen Instrumente wie Controlling, Finanzierung oder Projektmanagement sicher in die Praxis ein und wenden gängige Methoden routiniert an. Sie analysieren und reflektieren betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, transferieren diese gezielt in die Gesundheitswirtschaft und gestalten, managen sowie entwickeln darauf aufbauend telemedizinische Leistungsangebote unter Berücksichtigung relevanter Schnittstellen mit.
Die Absolvent:innen präsentieren und analysieren fachspezifische Inhalte im Kontext der Telemedizin in englischer Sprache unter Verwendung geeigneter Fachterminologie. Sie verfassen prägnante wissenschaftliche Berichte und Abstracts in englischer Sprache zu relevanten Fragestellungen ihres medizinischen Fachgebiets und formulieren wissenschaftliche Forschungsfragen.
Die Absolvent:innen wenden verschiedene Formen der Datenerhebung und -nutzung an, beurteilen Datenqualität und leiten relevante Informationen aus Studien, Registern und Big-Data-Quellen ab. Sie ordnen KI-Ansätze und den European Health Data Space fachlich ein, erläutern Funktionsmechanismen künstlicher Intelligenz und berücksichtigen Grundlagen des maschinellen Lernens sowie der Systemarchitektur bei der Entwicklung und Bewertung datenbasierter Anwendungen. Sie entwickeln systematische Vorgehensweisen zur Sammlung, Analyse, Selektion und Synthese von Informationen und begründen, mit welchen messbaren Parametern beispielsweise Bewegungssteuerung, Herz-Kreislauf-Funktion oder Emotionen in Daten abgebildet werden können. Sie wenden Verfahren der Datenvisualisierung an, machen die erhobenen Informationen sichtbar und gestalten darauf aufbauend datenbasierte Behandlungs- und Entscheidungsprozesse.
Die Absolvent:innen wenden ihr rechtliches Wissen in ausgewählten Themenbereichen wie Patient:innenrecht, Datenschutz, IT-Recht oder Medizinprodukterecht im telemedizinischen Alltag an und ordnen diese den Anwendungsmöglichkeiten der Telemedizin zu. Sie analysieren die Cybersicherheit ihrer Arbeitsumgebung, identifizieren potenzielle Risiken und leiten geeignete risikoreduzierende Maßnahmen ab, insbesondere in Bezug auf Datensicherheit, technologische Voraussetzungen und die sichere Anwendung digitaler Applikationen. Sie entwickeln eine sichere und verantwortungsvolle Gefahrenbeherrschung im Sinne einer lege artis durchgeführten telemedizinischen Betreuung zum Schutz der betreuten Personen.
Die Absolvent:innen wenden professionsspezifisches Wissen an und wählen geeignete Untersuchungsmethoden zur telemedizinischen Befunderhebung und Diagnostik im biopsychosozialen Kontext. Sie bestimmen geeignete technische Hilfsmittel und wenden diese in professionsspezifischen sowie interprofessionellen Fallbearbeitungen an. Sie konzipieren ressourcenoptimierte, klient:innen- und patient:innenzentrierte telemedizinische Arbeitsprozesse, evaluieren deren Wirksamkeit und reflektieren ihre praktische Umsetzung, wodurch sie ihre fachliche Expertise gezielt vertiefen.
Die Absolvent:innen verstehen zentrale Empowerment-Prinzipien und klient:innen- sowie patient:innenorientierte digitale Unterstützungsinstrumente, ordnen synchrone sowie asynchrone Betreuungsformen sicher in unterschiedliche Versorgungskontexte ein und wenden Telemonitoring, Biofeedback sowie die Analyse von Wearable- und App-Daten routiniert an. Durch die Auswahl geeigneter digitaler Unterstützungsangebote für die Patient:innenedukation und Betreuung sowie die Beurteilung von Nutzbarkeit, Therapieadhärenz und individuellen Patient:innenbedarfen entwickeln sie individualisierte, technologiegestützte Unterstützungsmaßnahmen entlang der Patient Journey.
Die Absolvent:innen verstehen die technischen Grundlagen der Audio- und Videoproduktion und ordnen unterschiedliche Medienformate sicher in telemedizinische Kommunikations- und
Therapieprozesse ein. Sie wenden Audio- und Videoequipment sowie Software zur Aufnahme, Bearbeitung und Aufbereitung multimedialer Inhalte routiniert an, beherrschen Datenmanagement und Studioworkflows sowie stellen Medien zielgruppen- und adressat:innengerecht für unterschiedliche Ausgabekanäle bereit. Auf dieser Grundlage gestalten sie verständliche, passgenaue Medieninhalte zur Unterstützung telemedizinischer Versorgungs- und Therapieprozesse.
Die Absolventinnen verstehen qualitative, quantitative und Mixed-Methods-Ansätze einschließlich Statistik, Ethik und partizipativer Forschungsmethoden und ordnen geeignete Forschungsdesigns sicher in den wissenschaftlichen Kontext ein. Sie analysieren und bewerten wissenschaftliche Literatur kritisch, wenden Methoden der Studienplanung, Datenauswertung und Ergebnisdarstellung routiniert an, beurteilen die Stärken und Grenzen unterschiedlicher Forschungsansätze und entwickeln sowie realisieren im interprofessionellen Team geeignete Forschungsdesigns. Daraus leiten sie evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.
Die Absolvent:innen analysieren aktuelle Herausforderungen von Gesundheitssystemen und ordnen telemedizinische Anwendungen in unterschiedliche Versorgungsstrukturen ein. Dabei berücksichtigen sie Gesundheitsdeterminanten, gesundheitliche Ungleichheiten, Gesundheitskompetenz sowie Strukturen des österreichischen Gesundheitssystems und vergleichen diese mit internationalen Gesundheitssystemen. Sie wenden den Public Health Action Cycle an und analysieren Bedarfe, Bedürfnisse, Ressourcen, Nutzen, Risiken und Kosten telemedizinischer Maßnahmen. Auf dieser Grundlage diskutieren sie die Rolle und die Potenziale der Telemedizin mit relevanten Stakeholdern, begründen deren Einsatz in unterschiedlichen Public-Health-Kontexten und entwickeln zielgruppengerechte, evidenzbasierte Anwendungskonzepte.
Die Absolvent:innen verstehen vertiefende Kommunikationsmethoden sowie kollaborative Arbeitsformen und ordnen diese sicher in interprofessionelle Versorgungskontexte ein. Sie wenden Motivational Interviewing, virtuelle Kommunikationsstrategien sowie KI-gestützte Kommunikationslösungen routiniert an und wählen situationsgerecht geeignete synchrone oder asynchrone Kommunikationsformen aus. Dabei beurteilen sie Anforderungen und Rollen unterschiedlicher Akteur:innen und gestalten einen effizienten, adressat:innengerechten Informationsaustausch sowie Kooperationsabläufe in komplexen Versorgungssituationen.
Die Absolvent:innen verstehen Therapieplanungsprinzipien im ICF- und biopsychosozialen Rahmen und ordnen evidenzbasierte Maßnahmen sicher in telemedizinische Einzel- und Gruppensettings ein. Sie prüfen professionsspezifische Befundungshypothesen, definieren klient:innen- sowie patient:innenzentrierte Therapieziele, wählen geeignete evidenzbasierte Therapiemaßnahmen sowie technische Hilfsmittel aus und wenden diese routiniert an. Dabei konzipieren, realisieren, evaluieren und reflektieren sie ressourcenschonende, klient:innen- und patient:innenzentrierte telemedizinische Arbeitsprozesse und gestalten professionsspezifische sowie interprofessionelle Behandlungsprozesse in analogen, analog-digitalen und digitalen Versorgungskontexten.
Die Absolvent:innen verstehen die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die planetare und menschliche Gesundheit und ordnen Konzepte wie Smart/Green Hospitals, Telemedizin und Nachhaltigkeit sicher in den Gesundheitskontext ein. Sie bewerten den digitalen Fußabdruck sowie digitale Gewohnheiten, analysieren den Lebenszyklus und die Wertschöpfungskette digitaler Produkte und berücksichtigen ressourcenschonende sowie kreislaufwirtschaftliche Ansätze. Darüber hinaus entwickeln sie Blackout-Strategien zur Unterstützung von Klient:innen und Patient:innen und gestalten nachhaltige Arbeitsprozesse für den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Technologien in der Gesundheitsversorgung.
Die Absolvent:innen analysieren und bewerten professionsspezifische sowie interdisziplinäre Weiterbildungsangebote anhand definierter Qualitätskriterien, wählen geeignete Angebote eigenständig aus und reflektieren deren Inhalte unter Berücksichtigung interkultureller Aspekte. Auf dieser Grundlage leiten sie Empfehlungen für ihre berufliche Praxis ab und gestalten ihre fachliche sowie persönliche Weiterentwicklung im Bereich der Telemedizin selbstgesteuert.
Die Absolvent:innen verstehen zentrale Konzepte und Anwendungsfelder der Diversity-, Disability- und Genderforschung und ordnen diese sicher in die Gestaltung und Evaluierung telemedizinischer Systeme ein. Sie analysieren die Vielfalt von Nutzer:innengruppen, berücksichtigen Diversitätsmerkmale, Intersektionalität sowie Prinzipien der Barrierefreiheit und des Universal Designs und reflektieren die Bedeutung von Diversität und Gender für eine personalisierte Telemedizin. Darüber hinaus erkennen und beurteilen sie potenzielle Diskriminierungsrisiken und Stereotype im Technologiedesign und wenden Strategien zur Entwicklung inklusiver, diversitäts- und gendersensibler telemedizinischer Anwendungskonzepte an.
Die Absolvent:innen verstehen telemedizinische Evaluierungsmethoden, Therapieabschluss- und Abrechnungsprozesse und ordnen das Folgemanagement sicher in unterschiedliche Versorgungskontexte ein. Sie evaluieren Behandlungsergebnisse und Zielerreichungen, wenden Datenerhebung, -aufbereitung und Dokumentation routiniert an und beurteilen Ergebnisqualität sowie Informationsbedarfe. Dabei konzipieren sie klient:innen- und patient:innenzentrierte Evaluierungs-, Dokumentations- und Abschlussprozesse, bereiten Informationen adressat:innengerecht für den interprofessionellen Informationstransfer auf und entwickeln ressourcenoptimierte Folgemanagement- und Transferkonzepte für die telemedizinische Versorgung.
Die Absolvent:innen verstehen ethische Prinzipien, Konzepte der Technikfolgenabschätzung sowie digitale Ethik und ordnen diese sicher in Entwicklungs-, Forschungs- und Evaluationsprozesse von Digital-Health-Technologien ein. Sie wenden Ethik- und Methoden der Technikfolgenabschätzung routiniert an, analysieren und beurteilen sozioökonomische Auswirkungen, Risiken und potenzielle Folgen digitaler Gesundheitstechnologien und reflektieren ethische Fragestellungen im Forschungs- und Versorgungskontext. Auf dieser Grundlage integrieren sie ethische Aspekte in Forschungs- und Innovationsprozesse und gestalten verantwortungsvolle sowie professionellen Standards entsprechende Digital-Health-Lösungen.
Die Absolvent:innen verstehen die zentralen Schritte angewandter Projekt- und Forschungsvorhaben und ordnen Management- und Qualitätskriterien sicher in die Umsetzung ein. Sie planen und realisieren Forschungs- und Praxisprojekte, bearbeiten selbstständig oder im Team professionsspezifische sowie interprofessionelle Forschungsfragen, wählen geeignete Forschungsmethoden aus und wenden diese zielgerichtet an. Sie begründen ihre Vorgehensweise, prüfen Hypothesen, beurteilen Machbarkeit und Praxisrelevanz der Ergebnisse und bereiten diese adressat:innengerecht für den Transfer in Wissenschaft und Praxis auf.
Die Absolvent:innen verstehen Konzepte digitaler Geschäftsmodelle, des digitalen Marketings sowie des Innovations- und Change-Managements und ordnen diese sicher in den Kontext telemedizinischer Anwendungen ein. Sie entwickeln und bewerten digitale Geschäftsmodelle, wenden Prinzipien des digitalen Marketings unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Rahmenbedingungen an und konzipieren innovative telemedizinische Lösungen. Darüber hinaus initiieren und steuern sie Innovationsprozesse und begleiten die Implementierung telemedizinischer Anwendungen unter Einbeziehung von Change-Management-Strategien.
Die Absolvent:innen verstehen die Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten und Prüfungsleistungen und ordnen Diskurs-, Präsentations- und Verteidigungsanforderungen sicher in den Abschlussprozess ein. Sie wenden wissenschaftliches Schreiben, Präsentation sowie Argumentation routiniert an und schätzen Feedback und Prüfungsanforderungen realistisch ein. Auf dieser Grundlage entwickeln sie eine wissenschaftlich fundierte Masterarbeit, leiten daraus praxisrelevante Lösungsansätze ab und vertreten ihre Ergebnisse überzeugend im wissenschaftlichen Diskurs sowie im Rahmen der Masterprüfung.
Bist du bereit, die digitale Versorgung von morgen mitzugestalten?
Dann lass uns gemeinsam die Brücke zwischen Medizin und Technologie bauen.
Job & Karriere
Mit dem Masterstudium Angewandte Telemedizin für Gesundheitsberufe erweiterst du deine beruflichen Möglichkeiten in einem stark wachsenden Zukunftsfeld. Du qualifizierst dich für Fach-, Führungs- und Entwicklungsaufgaben und gestaltest die digitale Transformation im Gesundheitswesen aktiv mit.
Erweiterung deiner beruflichen Tätigkeit
Nutze telemedizinische Leistungen in deiner eigenen Praxis, Gruppenpraxis oder Primärversorgungseinheit und erweitere dein Angebot durch digitale Gesundheitsleistungen, Teletherapie, Telemonitoring oder telemedizinische Betreuung.
Telemedizinische Versorgung in Gesundheitseinrichtungen
Übernimm Aufgaben in Krankenhäusern, Rehabilitationszentren, Primärversorgungseinheiten oder anderen Gesundheitseinrichtungen – beispielsweise in der digitalen Nachsorge, Fernbetreuung, sektorenübergreifenden Versorgung oder im Telemonitoring.
Projekt-, Innovations- oder Bereichsleitung
Plane, implementiere und begleite telemedizinische Angebote und digitale Versorgungsprozesse. Übernimm Verantwortung in Projektmanagement, Innovationsmanagement, Change Management oder als Team- und Bereichsleitung.
Entwicklung, Forschung und Innovation
Wirke an der Entwicklung, Implementierung und Evaluierung digitaler Gesundheitslösungen, telemedizinischer Anwendungen und innovativer Versorgungskonzepte mit.
Beratung und Implementierung digitaler Gesundheitslösungen
Unterstütze Gesundheitseinrichtungen, Unternehmen und Organisationen bei der Einführung telemedizinischer Prozesse, digitaler Gesundheitsanwendungen und neuer Versorgungsmodelle.
Lehre, Weiterbildung und Vernetzung
Vermittle telemedizinische Kompetenzen in Aus-, Fort- und Weiterbildung, engagiere dich in Fachnetzwerken und Berufsverbänden oder wirke an der Weiterentwicklung digitaler Gesundheitsversorgung mit.