
3,5 Stunden Anreise – und kein einziges Mal bereut
Gabriel Vigg, Absolvent des Bachelorstudiums Maschinenbau
Ich bin regelmäßig 3,5 Stunden pro Strecke nach Villach gependelt und habe das Studium trotzdem erfolgreich gemeistert. Mit Motivation, guter Planung und dem richtigen Umfeld ist vieles möglich.
Für Gabriel Vigg war immer klar, dass er sich akademisch weiterentwickeln möchte – ohne dabei seine berufliche Laufbahn zu unterbrechen. Deshalb entschied er sich für das berufsbegleitende Bachelorstudium Maschinenbau an der CU Hochschule Kärnten. Die Kombination aus Beruf und Studium war für ihn die ideale Möglichkeit, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden.
Sein Weg war dabei alles andere als gewöhnlich. Nach einem begonnenen Maschinenbaustudium in Wien entschied er sich zunächst für den direkten Berufseinstieg in Forschung und Entwicklung und wechselte später ins Projektmanagement. Der Wunsch nach einem Hochschulabschluss blieb jedoch bestehen. Während der Corona-Zeit fiel schließlich die Entscheidung, diesen Schritt nachzuholen.
Besonders herausfordernd war für Gabriel die Vereinbarkeit von Vollzeitjob, Studium und einer regelmäßigen Anreise von Südtirol nach Villach. „Natürlich gab es Tage, an denen es anstrengend war. Aber mit guter Planung und der richtigen Motivation war das Studium gut machbar.“
Was ihm besonders in Erinnerung geblieben ist, war der außergewöhnliche Zusammenhalt innerhalb der Studiengruppe. Gegenseitige Unterstützung, gemeinsame Lerneinheiten und der offene Austausch mit den Lehrenden machten das Studium für ihn zu einer besonderen Erfahrung. „Manchmal war es einfach das gemeinsame Getränk nach einer langen Vorlesung, das allen noch einmal neue Energie gegeben hat.“
Rückblickend beschreibt Gabriel das Studium als fachlich und persönlich äußerst bereichernd. Sein Rat an zukünftige Studierende lautet deshalb: „Nutzt den Austausch mit euren Kolleginnen und Kollegen und sprecht offen mit den Lehrenden. Das Studium fordert Einsatz, aber man wird auf diesem Weg nicht allein gelassen.“