FAQ 

Du möchtest mehr über das Masterstudium Advanced Practice in Diagnostic Imaging erfahren? Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Studieninhalte, Voraussetzungen, berufsbegleitendes Studium, Praktika und Karrieremöglichkeiten. Sollte deine Frage nicht dabei sein, unterstützt dich unser Team gerne persönlich.

 

Was macht diesen Master einzigartig?

Der Master verbindet klinische Bildanalyse, umfangreiche Fallpraxis und Advanced Practice in einem Studienkonzept, das im deutschsprachigen Raum derzeit einzigartig ist. So entwickelst du erweiterte Kompetenzen für verantwortungsvolle Aufgaben in der diagnostischen Bildgebung. 

Für wen ist das Studium geeignet?

Das Masterstudium richtet sich an Radiologietechnolog*innen mit Interesse an der diagnostischen Bildgebung, die ihre Expertise in Bildqualität, Bildanalyse und Advanced Practice gezielt erweitern möchten. Du setzt dich fundiert mit aktuellen Entwicklungen der diagnostischen Radiologie auseinander, von Künstlicher Intelligenz bis zu Qualitätsmanagement, Strahlenschutz und Versorgungsprozessen. 

Kann ich das Studium berufsbegleitend absolvieren?

Das fünfsemestrige Masterstudium ist berufsbegleitend organisiert und besteht aus 70% Online-Lehre und 30% Präsenzlehre. Die Online-Lehre findet in der Regel Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 17 – 21 Uhr via MS-Teams statt. Die Präsenzlehre wird in mehrtägigen Blöcken von Donnerstag bis Samstag organisiert.

Was ist „Advanced Practice in Diagnostic Imaging” eigentlich?

Advanced Practice in Diagnostic Imaging bezeichnet eine spezialisierte und erweiterte Berufsausübung von Radiologietechnolog*innen, die auf der akademischen Weiterentwicklung auf Master-Niveau basiert. Diese ist durch vertiefte klinische Expertise, erhöhte berufliche Autonomie, komplexe Entscheidungsfindung sowie Verantwortung für Qualität, Weiterentwicklung, Forschung, Lehre, Leadership sowie Innovation in der diagnostischen Bildgebung gekennzeichnet. International wird dieses Kompetenzniveau meist unter dem Begriff „Advanced Radiography Practice“ (ARP) beschrieben. ARP umfasst weitere Rollen sowohl in Diagnostik als auch Therapie. Der Masterstudiengang Advanced Practice in Diagnostic Imaging an der Hochschule Kärnten fokussiert gezielt auf den diagnostischen Bereich der Bildgebung. 

Welche Rolle kann ich nach dem Masterstudium in der diagnostischen Radiologie übernehmen?

Mit dem Masterstudium Advanced Practice in Diagnostic Imaging entwickelst du dein radiologietechnologisches Kompetenzprofil fachlich weiter. Je nach beruflichem und institutionellem Umfeld kannst du verstärkt Verantwortung in der Analyse, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung diagnostischer Prozesse übernehmen und deine Expertise in unterschiedlichen Aufgabenfeldern einbringen:

  • Bildanalyse und Bildinterpretation von Röntgenaufnahmen sowie strukturierte Dokumentation und Kommunikation von Ergebnissen
  • technische Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement 
  • Optimierung des Strahlenschutzes und Dosismanagements 
  • Einführung und fachliche Begleitung neuer Technologien und KI-gestützter Anwendungen
  • Forschung und evidenzbasierte Weiterentwicklung der radiologietechnologischen Praxis
  • Mitgestaltung von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen
  • fachliche Zusammenarbeit in interprofessionellen Teams

Welche konkreten Aufgaben und Verantwortlichkeiten du nach dem Studium übernehmen kannst, richtet sich nach den geltenden rechtlichen Vorgaben und den Rahmenbedingungen der jeweiligen Gesundheitseinrichtung.

Ist ein radiologietechnologischer Befund dasselbe wie ein ärztlicher radiologischer Befund bzw. bedeutet der Master, dass ich nach dem Master eigenständig ärztliche Diagnosen stellen darf?

Nein. Ein radiologietechnologischer Befund ist nicht mit einem ärztlichen radiologischen Befund gleichzusetzen. Das Masterstudium vertieft die Kompetenzen von Radiologietechnolog*innen in der strukturierten Beurteilung und Beschreibung bildgebender Untersuchungen, die zu effizienten und qualitätsgesicherten Prozessen in der radiologischen Versorgung beitragen und die interprofessionelle Zusammenarbeit stärken können. Der radiologietechnologische Befund kann dabei als Erstbericht einen ersten Schritt im diagnostischen Prozess darstellen und bildet eine Grundlage für den ärztlichen Befund sowie die diagnostische Schlussfolgerung. Das Masterstudium qualifiziert jedoch nicht dazu, eigenständig ärztliche Diagnosen zu stellen und die ärztliche Befundung zu ersetzen. Der ärztliche Kompetenzbereich der Befundung und Diagnose mit Therapierelevanz bleibt davon unberührt.  

Lässt sich das Masterstudium mit Schichtdienst und einer 100%-Stelle vereinbaren?

Ja, das Masterstudium ist grundsätzlich so organisiert, dass es auch mit einer Vollzeitbeschäftigung und Schichtdienst vereinbar ist. Der hohe Online-Anteil, Lehrveranstaltungen zwischen 17 und 21 Uhr sowie geblockte Präsenzphasen unterstützen eine vorausschauende Planung.

Wie gut sich Studium und Vollzeitbeschäftigung im Einzelfall vereinbaren lassen, hängt von deinem Dienstmodell, der Abstimmung mit deinem Arbeitgeber sowie deinen persönlichen Verpflichtungen und deiner Selbstorganisation ab. 

Die Präsenz-Termine werden mindestens sechs Monate vor Semesterbeginn bekannt gegeben. Online-Lehre findet grundsätzlich dienstags, mittwochs und donnerstags zwischen 17 und 21 Uhr statt (ausgenommen sind Weihnachtsferien, Osterferien und mindestens acht Wochen im Sommer). So kannst du deinen Dienstplan frühzeitig mit deinem Arbeitgeber abstimmen. Insbesondere bei wechselnden Diensten und Wochenenddiensten ist ein gewisses Entgegenkommen  bei der Dienstplangestaltung hilfreich. 

Für die einzelnen Lehrveranstaltungen gelten definierte Mindestanwesenheitsgrenzen. Diese bieten dir einen gewissen organisatorischen Spielraum, wenn sich einzelne Dienste nicht verschieben lassen. Innerhalb der jeweiligen Anwesenheitsvorgaben entscheidest du eigenverantwortlich, wann du diesen Spielraum nutzt. Bei Präsenzwochenenden ist insbesondere bei praktischen Übungselementen 100% Anwesenheit erforderlich.

Wie oft muss ich für das Masterstudium nach Klagenfurt kommen?

In den ersten drei Semestern dreimal pro Semester und im 4. Semester viermal. Im 5. Semester hast du nur mehr individuelle Termine rund um die Masterthesis, die online und in Präsenz stattfinden können, sowie die Masterprüfung in Präsenz. Die Prüfungen sind grundsätzlich in die Präsenzwochenenden integriert. Im Fall von Wiederholungsprüfungen kann es erforderlich sein, dass ein Prüfungstermin außerhalb des Präsenzwochenendes von Donnerstag bis Samstag vereinbart werden muss.

Wie hoch ist der tatsächliche Zeitaufwand neben dem Beruf?

Das Studium ist berufsbegleitend organisiert und die insgesamt 120 ECTS werden in 5 anstatt 4 Semestern absolviert. Zusätzlich zum hohen Online-Anteil soll dies die Studierbarkeit des Masterstudiums unterstützen.

Der hohe Online-Anteil und die geblockten Präsenzphasen reduzieren regelmäßige Anreisen und unterstützen die Planbarkeit. Gerade bei einer Vollzeitbeschäftigung, Schichtdienst oder familiären Verpflichtungen solltest du jedoch auch die Zeiten für die individuellen Lern- und Arbeitsphasen (bspw. Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen, Assignments, Prüfungsvorbereitung) realistisch in deine persönliche Wochen- und Semesterplanung einbeziehen.  

Der Studienaufwand wird über ECTS-Punkte abgebildet. Diese berücksichtigen den gesamten Arbeitsaufwand für das Studium – also sowohl die Teilnahme an Lehrveranstaltungen als auch jene Studienleistungen, die du außerhalb der vorgesehenen Lehrveranstaltungszeiten selbstständig erbringst.

Wie lange dauert das Studium und welchen Abschluss erhält man?

Das Studium dauert 5 Semester, hat 120 ECTS und du schließt mit dem Master of Science in Health Studies (MSc.) ab. Der Abschluss berechtigt gemäß FHG §6 Abs. 4 zu einem weiterführenden Doktoratsstudium an einer Universität.

Was kostet das Studium?

Der Studienbeitrag beträgt € 363,36 pro Semester zzgl. € 26,20 ÖH-Beitrag. Für Studierende aus Drittstaaten gilt ab dem Wintersemester 2026 ein zusätzlicher Beitrag von € 500,– pro Semester.

Brauche ich bereits Berufserfahrung in der Radiologietechnologie?

Eine einjährige facheinschlägige Berufserfahrung im konventionellen Röntgen ist von Vorteil, aber keine generelle Zugangsvoraussetzung. Praktische Erfahrung hilft dir, die vertiefenden Inhalte des Masterstudiums mit konkreten Situationen und Abläufen aus dem radiologietechnologischen Berufsalltag zu verknüpfen.  

Welche Unterlagen brauche ich für die Bewerbung?

Für deine Bewerbung benötigst folgende Unterlagen, mit denen du deine fachliche Qualifikation, Berufsberechtigung und Motivation für das Masterstudium nachweist:

  • Nachweis über den Abschluss des für die Zulassung relevanten Bachelorstudiums bzw. der entsprechenden Vorbildung (z.B. Bachelorurkunde, Diplom)
  • Bachelorprüfungszeugnis bzw. Abschlusszeugnis und ggf. weitere Ausbildungsnachweise
  • Nachweis über die Berufsberechtigung zur Ausübung des reglementierten Berufes Radiologietechnolog*in im jeweiligen Land (z.B. Eintrag im Gesundheitsberuferegister für österreichische Staatsbürger*innen)
  • aktueller Lebenslauf
  • Motivationsschreiben, in dem du deine Motivation für das Masterstudium und deine fachlichen Entwicklungsziele darstellst
  • ggf. Nachweise über bisherige Berufserfahrung
  • ggf. erforderliche Sprach- oder weitere Qualifikationsnachweise

Abhängig von deiner Vorbildung und dem Land, in dem du deine Ausbildung abgeschlossen hast, können zusätzliche Dokumente erforderlich sein. Welche Unterlagen für deine individuelle Bewerbung notwendig sind, wird im Rahmen des Bewerbungs- und Zulassungsverfahren geprüft. 

Welche Sprachkenntnisse sind erforderlich?

Die Lehrveranstaltungen finden überwiegend in deutscher Sprache statt – einzelne Lehrveranstaltungen auch auf Englisch. Für die Zulassung sind daher Deutsch- und Englischkenntnisse auf mindestens Niveau B2 sowie entsprechende Sprachnachweise erforderlich. 

Wie kann ich mich bewerben und wie läuft das Aufnahmeverfahren ab?

Die Bewerbung erfolgt online über das Bewerbungsportal der CU Hochschule Kärnten. Wenn alle notwendigen Bewerbungsunterlagen vorliegen, wirst du zu einem online-Interview via MS-Teams eingeladen, dass 30 – 45 Minuten dauert. Nach Prüfen deiner Bewerbungsunterlagen und Motivation für das Masterstudium entscheidet die Aufnahmekommission über deine Aufnahme. Alle Informationen zu Bewerbungsfristen, erforderlichen Unterlagen und dem Bewerbungsablauf findest du unter Wissenswertes zur Bewerbung.

Wie unterscheidet sich dieser Master von anderen Masterprogrammen für Radiologietechnolog:innen in Österreich?

Im Fokus des Masterstudiums Advanced Practice in Diagnostic Imaging an der CU Hochschule Kärnten stehen unter anderem die strukturierte Bildanalyse und -interpretation sowie die Erstellung eines radiologietechnologischen Befundes von Skelett- und Lunge-/Thorax-Radiographien. Damit unterscheidet sich das Studium in Österreich von speziell auf die Sonographie oder die Strahlentherapie und funktionelle Bildgebung ausgerichteten Programmen oder Gesundheits- und Managementmastern.

Wie praxisbezogen ist das Studium?

Das Studium verbindet wissenschaftliche Vertiefung gezielt mit Fragestellungen und Anwendungen aus der diagnostisch-radiologischen Praxis. Du arbeitest mit realen klinischen Fällen und wendest die erworbenen Kenntnisse in unterschiedlichen praktischen Lernsettings an. Dazu gehören beispielsweise:

  • Strukturierte Bildanalyse von Röntgenbildern des Skelettsystems sowie Lunge/Thorax
  • Bildanalyse an diagnostischen Befundmonitoren
  • Klinische Fallbesprechungen und strukturierte Dokumentation der Analyseergebnisse
  • praktische Auseinandersetzung mit KI-unterstützten Anwendungen in der diagnostischen Bildgebung
  • Übungen zu Strahlenschutz, Dosisoptimierung und technischer Qualitätssicherung sowie
  • Hospitationen, in denen du deine Kompetenzen im klinischen Umfeld vertiefst und reflektierst. 

Wie funktioniert die Fallarbeit im Studium und woher bekomme ich die erforderlichen Patient:innenfälle?

Die strukturierte Arbeit mit Patient:innenfällen ist ein zentraler Bestandteil des Studiums und begleitet deine Kompetenzentwicklung in der Bildanalyse bis hin zur Erstellung eines radiologietechnologischen Befundes. Bis zum Ende des 4. Semesters musst du mindestens 1575 Patient:innenfälle dokumentiert und, entsprechend den Vorgaben des Studiums, bestätigt nachweisen.
Die Fallarbeit wird über mehrere Semester aufgebaut und findet im Verlauf des Studiums in unterschiedlichen Lern- und Praxiskontexten statt. Vorgesehen ist, dass dabei Fälle aus unterschiedlichen Quellen zu bearbeiten. Diese werden aus dem hochschulischen Kontext, aus der eigenen beruflichen Praxis sowie aus der im 4. Semester vorgesehenen Hospitationsphase einbezogen. Im Mittelpunkt der Fallarbeit steht nicht nur das Erreichen der erforderlichen Fallzahl, sondern die kontinuierliche Anwendung des erworbenen Wissens, die Reflexion und Selbstreflexion sowie die Weiterentwicklung deiner Kompetenzen anhand unterschiedlicher radiologischer Fragestellungen. 

Kann ich Hospitationen an meinem derzeitigen Arbeitsplatz absolvieren?

Ja, die Hospitation kann auch bei deinem derzeitigen Arbeitgeber absolviert werden. Das erleichtert die Vereinbarkeit mit deiner Berufstätigkeit und kann, abhängig von der individuellen Vereinbarung mit deinem Arbeitgeber, zusätzliche Urlaubstage zu vermeiden. 

Du kannst dich aber auch bewusst für eine Hospitation in einer anderen Gesundheitseinrichtung entscheiden. So hast du die Möglichkeit, andere Arbeitsweisen, Strukturen, radiologische Prozesse und Fragestellungen kennenzulernen sowie neue fachliche Perspektiven zu gewinnen. Welcher Hospitationsplatz für dich sinnvoll ist, hängt auch von deinen individuellen fachlichen Entwicklungszielen ab. 

Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz im Studium?

KI ist fachlicher Schwerpunkt des Masterstudiums. Du beschäftigst dich mit den Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten von KI in der radiologischen Bilddiagnostik sowie mit KI-unterstützten Anwendungen. Du lernst, Möglichkeiten und Grenzen solcher Systeme kritisch zu beurteilen und setzt dich unter anderem mit der Nachvollziehbarkeit, Erklärbarkeit sowie ethischen und rechtlichen Fragestellungen auseinander.

Ergänzend wird auch der kritische und verantwortungsvolle Umgang mit KI im wissenschaftlichen Arbeiten thematisiert. 

Kann ich mir bereits absolvierte Studienleistungen oder Weiterbildungen anrechnen lassen?

Bereits absolvierte Studienleistungen oder einschlägige Weiterbildungen können zu Studienbeginn auf eine mögliche Anerkennung geprüft werden. Entscheidend ist, ob die bereits erworbenen Kompetenzen, hinsichtlich Inhalts, Umfang und Niveau, den entsprechenden Anforderungen des Masterstudiums entsprechen.
Die Anerkennung erfolgt daher nicht automatisch, sondern auf Grundlage einer individuellen Prüfung der eingereichten Nachweise. Dafür können beispielweise Zeugnisse, Lehrveranstaltungsbeschreibungen und -unterlagen, Curricula oder andere Nachweise über die erworbenen Kompetenzen erforderlich sein. 

Kann ich das Masterstudium absolvieren, wenn ich nicht in Österreich lebe und arbeite?

Ja, du kannst das Masterstudium auch absolvieren, wenn du außerhalb Österreichs lebst und arbeitest und du die Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudium erfüllst. Durch den hohen Online-Anteil lässt sich ein großer Teil der Lehrveranstaltungen ortsunabhängig absolvieren. Für die vorgesehenen Präsenzphasen ist jedoch deine Anwesenheit am Studienort in Klagenfurt erforderlich. 

Die geblockten Präsenzphasen erleichtern eine frühzeitige Reiseplanung. Der Campus Klagenfurt Mitte ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto und über den Flughafen Klagenfurt erreichbar. Mit dem Wörthersee und der Kärntner Bergwelt in unmittelbarer Umgebung bietet Klagenfurt zudem ein attraktives Umfeld für deine Studienaufenthalte. So lassen sich intensive Präsenztage am Campus mit gemeinsamer Zeit im Jahrgang und, wenn es dein Zeitplan erlaubt, auch mit der Region verbinden.

Welche Bedeutung hat der Masterabschluss für meine berufliche Tätigkeit in Deutschland oder der Schweiz?

Mit dem Master vertiefst und erweiterst du dein radiologietechnologisches Kompetenzprofil auf akademischem Master-Niveau (NQR- und EQR-Niveau 7) – unabhängig davon, ob du in Österreich, Deutschland oder der Schweiz tätig bist. Die im Studium erworbenen Kompetenzen, etwa in der Bildanalyse von Röntgenaufnahmen, Qualitätssicherung und Prozessentwicklung, KI, Forschung und Technologieimplementierung, können damit auch für deine berufliche Weiterentwicklung außerhalb Österreichs relevant sein.

Davon zu unterscheiden ist die Berufsberechtigung für konkrete Tätigkeiten. Der Gesundheitsberuf ist sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz reglementiert. Welche erweiterten Aufgaben und Verantwortlichkeiten du nach dem Master tatsächlich übernehmen kannst, richtet sich daher nach den jeweiligen nationalen berufsrechtlichen Vorgaben und den Rahmenbedingungen deines Arbeitgebers. Der Masterabschluss allein führt nicht automatisch dazu, dass du in jedem Land dieselben Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernehmen kannst. 

Welche Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung habe ich nach dem Masterstudium?

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Masterstudiums Advanced Practice in Diagnostic Imaging eröffnen sich dir vielfältige Möglichkeiten zur fachlichen und wissenschaftlichen Weiterentwicklung. Neben erweiterten Einsatzmöglichkeiten in der diagnostischen Radiologie qualifiziert dich das Studium auch für Aufgaben in Forschung, Entwicklung, Management und Lehre.

Darüber hinaus berechtigt der Abschluss als Master of Science in Health Studies (MSc.) gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zum Zugang zu einem weiterführenden Doktoratsstudium an einer Universität. So kannst du deine wissenschaftlichen Kompetenzen weiter ausbauen und dich vertieft mit Forschungsfragen im Gesundheitswesen, in der diagnostischen Bildgebung oder in angrenzenden Fachgebieten beschäftigen.

Welche konkreten beruflichen oder akademischen Entwicklungsmöglichkeiten sich daraus ergeben, hängt von deinen individuellen Interessen, den jeweiligen Zulassungsvoraussetzungen sowie den Rahmenbedingungen deines beruflichen Umfelds ab.